Montag, 22. April 2024, 20.45 Uhr

Steinbruch

Amphibien-Abendexkursion


Als praktischer Teil zum Theorieabend vom 15. April, führt uns Dr. Benedikt Schmidt von der Koordinationsstelle
für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz
(karch), durch die lokalen Amphibiengebiete.  Eine spannende Abendexkursion auf der Pirsch nach den heimlichen Lebewesen. Bitte Taschenlampe mitbringen!

Diese Exkursion kann auch ohne Theorieabend besucht werden!

 

Treffpunkt Steinbruch-Weiher



Freitag, 19. April 2024, 9 bis 16 Uhr

beim Dorfbrunnen

Wildpflanzen- und Kräutermarkt in Arlesheim


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Pro Natura Wildpflanzen­märkte BL 2024
Dieses  Jahr  finden  in  11  Ortschaften  Wildpflanzen-­  und  Kräutermärkte  statt, 
die von Pro Natura Baselland durchgeführt oder unterstützt werden.
Wildpflanzenmärkte-2024-web.pdf
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Neben Kräuter- und Tomatensetzlingen wird v.a. eine grosse Vielfalt an einheimischen Wildstauden angeboten, die ideal für Gärten, Balkone und Rabatten sind.

 

Einheimische Pflanzen bilden DIE Lebensgrundlage der einheimischen Tierarten und sind deshalb besonders wichtig für die Förderung der Biodiversität im Siedlungsraum, wo sie Wildbienen, Schmetterlingen, Vögeln, Säugetieren und vielen anderen Tieren Nahrung und ein Zuhause bieten.

 

Viele der angebotenen Wild-Blumen erfreuen auch das menschliche Auge mit ihren intensiven Farben und den vielen Blütenbesuchern, die bereits nach kurzer Zeit angezogen werden.

 

Da finden Sie auch diverse Glockenblumen, wie die Nesselblättrige Glockenblume, die dieses Jahr von Bioterra zur einheimischen Wildstaude des Jahres gekürt wurde.

 

Je mehr Menschen auf Balkonen und im Garten einheimische Wildblumen verwenden, desto mehr profitiert unsere Natur! Ideen und Infos zur Förderung der Biodiversität im Siedlungsraum gibt es auf birdlife.ch und missionb.ch .

 

Wir beraten Sie gerne am Stand, welche Pflanzen sich für Ihren Garten eignen!

 

Pro Natura Baselland führt mit der Unterstützung von Freiwilligen und teilweise in Zusammenarbeit mit lokalen Naturschutzvereinen seit 1995 im ganzen Kanton Wildpflanzenmärkte durch.

 

Leitung: Daniela und Guy Villaume und Team

 

Standort Wildpflanzen- und Kräutermarkt Dorfplatz



Einheimische Wildstaude des Jahres 2024: Nesselblättrige Glockenblume

"Lilablaue Blütenstände, zart bewimperte Glocken, essbare Blätter, Liebling der Hummel und dazu noch robust und blühfreudig wie kaum eine andere – Bioterra kürt die Nesselblättrige Glockenblume zur Wildstaude des Jahres 2024. Damit setzen wir ein Zeichen für unser Engagement zur Förderung von mehr Biodiversität." (Adrian Möhl, Botaniker am Botanischen Garten Bern, im Bioterra Magazin Jan./Feb. 2024)

 

Glockenblumen brauchen keine PR-Abteilung. Blaublumige gehören ohnehin zu den Favoriten von vielen Gartenbegeisterten...

 

Artikel von Bioterra

Verbreitungskarten/Infos auf Infoflora.ch

Infos auf Wikipedia

Vogel des Jahres 2024: Zwergtaucher

Der Zwergtaucher ist der kleinste Wasservogel Europas und wird oft mit einem Entenkücken verwechselt. Er ist der Botschafter von qualitativ hochwertigen und fischreichen Gewässer. 

 

Der kleine Taucher ist sehr heimlich und versteckt sich gerne im Schilf, daher ist er auch auf natürliche Uferzonen angewiesen. In der Schweiz ist einiges im Gange bei der Revitalisierung der Gewässer. Ein guter Anfang und weiterhin viel Potential ist da. 

 

Artikel von Birdlife Schweiz

Verbreitungskarten/Infos Vogelwarte



Tier des Jahres 2024: Iltis

ProNatura wählt der Iltis für 2024 zum Tier des Jahres als Botschafter für gut vernetzte Kulturlandschaften mit vielen Versteckmöglichkeiten.

 

Das scheue und heimliche Tier braucht ein Netz aus Wassergräben und Strukturen, an denen er sich entlang fortbewegt. Er meidet offene Flächen und nimmt lieber einen Umweg. Er ernährt sich von Amphibien und ist daher auf Feuchtgebiete angewiesen, welche inzwischen in der Schweiz sehr selten geworden sind.

 

Artikel von ProNatura

Infos auf Wikipedia

Insekt des Jahres 2024: Stierkäfer

Der Kraftprotz und Klimaschützer!

Der Stierkäfer kann das 1000-fache von seinem Körpergewicht ziehen, also ein Mensch würde im Vergleich 7 Elefantenbullen hinter sich herziehen. 

Er ernährt sich von Kot der Pflanzenfresser und reduziert dadurch die Treibhausgase. Aber auch da liegt seine Bedrohung, denn viele Nutztiere erhalten Medikamente, wie Antibiotika, welche über ihre Ausscheidung für den Stierkäfer tödlich sind. Der Käfer steht für naturnahe Nutztierhaltung.

 

Artikel von SRF

Infos auf Wikipedia



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Der passionierte Naturfototgraf Flurin Leugger ist in Arlesheim aufgewachsen und Mitglied beim Naturschutzverein Arlesheim. Wir zeigen hier einige seiner tollen Aufnahmen.

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