Festival der Natur; Naturerlebnis auf der Renggersmatt

Am Wochenende 21. und 22. Mai 2016 fand der internationale Tag der Biodiversität statt. Auch der Naturschutzverein Arlesheim machte und war auf dem Biobetrieb der Familie Karlen auf der Renggersmatt.

 

 

Mit einem geführten Rundgang zeigten Martin und Brigitte Karlen wie mit diversen Kleinstrukturen Lebensnetze für die Natur geschaffen werden können. Denn die Biodiversität nimmt auch in der Schweiz in Besorgnis erregendem Ausmass ab. Die Hälfte der Lebensräume und ein Drittel der Arten sind bedroht. Die am meisten gefährdeten Arten leben in mageren Wiesen und Weiden sowie in Auen und Mooren. Mit dem Rückgang der Artenvielfalt geht auch die genetische Vielfalt verloren. Zerstörung, Übernutzung und Verschmutzung natürlicher Lebensräume sind die massgeblichen Ursachen des Rückganges. Mit der Unterzeichnung der Biodiversitätskonvention hat sich die Schweiz verpflichtet den Rückgang bedrohter Tier- und Pflanzenarten im eigenen Land zu stoppen. Gepflegte Ökoflächen sollen dazu beitragen dieses Ziel zu erreichen.

Zwei Speierlinge gepflanzt

Zum 25jährigen Jubiläum hat unser Gründungs-, Ehrenmitglied und ehem. Präsident des Naturschutzvereins Christian Schmassmann zwei Speierlinge gesponsert und gepflanzt.

 

Speierling, Sorbus domestica. Der Speierling ist fast in Vergessenheit geraten und auf der Alpennordseite sehr selten geworden. Jetzt wurde der Speierling wieder entdeckt. Sein Holz ist ausserordentlich wertvoll und seine Früchte waren früher zur Klärung von Most oder zum Brand von Schnaps begehrt. Der Speierling kann auf den ersten Blick leicht mit der Vogelbeere verwechselt werden. Im Winter wird er oft auch für eine Eich gehalten.